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Über

Mein Weg zur KI-Architektur ist kein gerader. Ich habe Kunstgeschichte, Germanistik und Philosophie studiert und mich mit Netzkunst beschäftigt, als das Internet noch neu war. Dort habe ich gelernt, Theorie und Praxis sauber zu trennen: Wer schöne Worte über Technologie findet, versteht sie deshalb noch lange nicht. Diese Skepsis begleitet mich bis heute.

Aus der Philosophie kam die formale Logik. Aus dem Marketing das Verständnis dafür, wie Menschen Informationen aufnehmen, filtern und verarbeiten. Aus der Strategie der Blick für Systeme: Was hängt womit zusammen, und wo entstehen die eigentlichen Probleme?

Als ich begann, mit KI-Agenten zu arbeiten, zeigte sich schnell: Die Modelle sind beeindruckend. Ohne Gedächtnis, ohne Wissensstruktur und ohne Qualitätskontrolle bleiben sie aber brillante Gesprächspartner mit Amnesie. Also fing ich an zu bauen. Nicht als Entwickler, sondern als jemand, der versteht, wie Wissen organisiert sein muss.

Daraus entstand eine Architektur mit sechs Speicherschichten, Validierungsmechanismen, kontrolliertem Vergessen und einem Coaching-System, das Arbeitsmuster erkennt. Alles läuft lokal, alles bleibt unter eigener Kontrolle, alles funktioniert ohne Cloud-Abhängigkeit.

Was mich wirklich beschäftigt, geht darüber hinaus: die Frage, ob KI-Systeme ein Modell von sich selbst haben können. Nicht Bewusstsein, sondern Antizipationskompetenz. Die Brücke zwischen Kognitionswissenschaft und KI-Architektur. Daran arbeite ich.

Auf einen Blick

Hintergrund Marketing & Strategie
Studium Kunstgeschichte, Germanistik, Philosophie
Fokus Wissensarchitektur für KI
Architektur 6 Speicherschichten, lokal
Forschung Selbstvektor-Konzept
Podcast System 2
Prinzip Weniger reden, mehr bauen
Code github.com/locutus71
Hier entsteht bald Inhalt.