Ich komme nicht aus der Informatik. Ich komme aus einer Welt, in der man verstehen muss, wie Menschen denken, bevor man ihnen etwas verkaufen kann. Marketing, Strategie, Psychologie. Im Studium Kunstgeschichte, Germanistik und Philosophie: formale Logik, Erkenntnistheorie, die Frage was Wissen überhaupt ist.
Heute baue ich Wissensarchitekturen für KI-Agenten. Nicht weil ich programmieren kann, sondern weil ich verstehe, wie Wissen strukturiert sein muss, damit Maschinen es nutzen können. Der Brückenschlag zwischen Kognitionswissenschaft, Philosophie und künstlicher Intelligenz ist kein Umweg. Er ist der Punkt.
Persönlicher Erfahrungsbericht über die Zusammenarbeit mit einem KI-Agenten, der ein Langzeitgedächtnis hat. Von der Frustration der ersten Woche bis zum Durchbruch.
Die kontraintuitive These: Wer keine vorgefertigten Lösungen kennt, formuliert bessere Probleme. Problemdenker schlagen Lösungsdenker beim Design von KI-Systemen.
Von Kahneman zu KI-Selbstmodellen. Warum LLMs eine brillante Intuitionsmaschine sind, der aber etwas Fundamentales fehlt. Und was Damasios somatische Marker damit zu tun haben.
Die persönlichste Episode. Wie ein System Arbeitsmuster erkennt, Kommunikationsschulden aufdeckt und das eigene Selbstbild verändert. Über ADHS, Energiemanagement und die Frage, wem das Wissen über einen selbst gehört.
Mein Weg zur KI-Architektur ist kein gerader. Ich habe Kunstgeschichte, Germanistik und Philosophie studiert, mich mit Netzkunst beschäftigt, als das Internet noch neu war. Dort lernte ich, Theorie und Praxis auseinanderzuhalten: Wer schöne Worte über Technologie macht, versteht sie deshalb noch lange nicht. Diese Skepsis begleitet mich bis heute.
Über Philosophie kam die formale Logik. Über Marketing kam das Verständnis dafür, wie Menschen Informationen aufnehmen, filtern und verarbeiten. Über Strategie kam der Blick für Systeme: Was hängt womit zusammen, und wo entstehen die eigentlichen Probleme?
Als ich anfing, mit KI-Agenten zu arbeiten, stellte ich fest: Die Modelle sind beeindruckend. Aber ohne Gedächtnis, ohne Wissensstruktur, ohne Qualitätskontrolle sind sie brillante Gesprächspartner mit Amnesie. Also begann ich zu bauen. Nicht als Entwickler, sondern als jemand, der versteht, wie Wissen organisiert sein muss.
Das Ergebnis ist eine Architektur mit sechs Speicherschichten, Validierungsmechanismen, kontrolliertem Vergessen und einem Coaching-System, das Arbeitsmuster erkennt. Alles lokal, alles unter eigener Kontrolle, alles ohne Cloud-Abhängigkeit.
Was mich wirklich beschäftigt, geht darüber hinaus: Die Frage, ob KI-Systeme ein Modell von sich selbst haben können. Nicht Bewusstsein, sondern Antizipationskompetenz. Die Brücke zwischen Kognitionswissenschaft und KI-Architektur. Daran arbeite ich.
Interesse an KI-Architektur, Wissensmanagement oder Zusammenarbeit? Schreiben Sie mir direkt oder nutzen Sie den Chat unten rechts.
Holger Wölfle
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